Wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten sind bei uns meist stark gefährdet. Besonders Gabionen können zu ihrem Schutz einen erheblichen Beitrag leisten. Südexponierte Bereiche mit hoher Sonneneinstrahlung sind für diese Aufgabe bestens geeignet.
Grundsätzlich gilt: je vielfältiger die Lebensbedingungen an den Gabionen sind, desto mehr Tier- und Pflanzenarten können sich darin ansiedeln.
Unterschiedlich große Nischen und Spalten bieten Raum für große und kleine Tierarten.
Für grabende Insekten (z. B. Wildbienen) können kleinere Fugen in den Gabionen mit einem Sand-Mörtel-Gemisch befüllt werden.
Ausgesparte Pflanztaschen können mit Pflanzenerde befüllt und mit heimischen Sträuchern oder Kräutern standortgerecht bepflanzt werden. Zeigt die Bepflanzung einen mehrmonatigen Blühzeitraum, so finden Tiere über das ganze Jahr ausreichend Nahrung und Lebensraum.
Die ökologische Bedeutung von Gabionen hängt auch von ihrer Umgebung ab. Je natürlicher dieses Umfeld gestaltet wird, desto vielfältiger sind Flora und Fauna der Gabionen.